Am 1. September begann das Wintersemester. Man besucht nur einen, höchstens zwei Kurse zur selben Zeit. Der Professoren darf man meist auch gleich duzen. In vielen Master – Kursen sind etwa zwanzig Leute – die meisten Schweden - und gelehrt wird in einem Vorlesungssaal oder Kursraum. Wenn der Prof spricht, herrscht absolute Stille – aus Respekt. Das geht auch so in der Schule zu.
Bei den Prüfungen hat man immer mehr Zeit als man eigentlich braucht und nach einer Woche wird einem die Note (wo es nur ein „nicht bestanden“, „bestanden“ oder „gut bestanden“ gibt) per mail zugeschickt.
Allgemein kann man sagen, dass die schwedischen Uni-Kurse sehr praxisbezogen sind: Nicht nur das Theoretische zählt, sondern auch das Praktische, d.h. Praktika, Präsentationen u.s.w. kommen nicht zu kurz!