Arbeiten in Skandinavien

Von A bis Ö

Die erste wichtige Erkenntnis beim Blick in ein schwedisches Wörterbuch: Die 29 Buchstaben des Alphabets gehen von A bis Z plus die drei extra Buchstaben Å, Ä und Ö, die nicht als Umlaute, sondern als eigenständige Buchstaben gelten.

Alle Wortarten werden kleingeschrieben, nur Eigennamen bilden verständlicherweise eine Ausnahme.

Die schwedische Grammatik ist ebenso äußerst einfach. Verben werden in Präsens, Imperfekt, Perfekt und Plusquamperfekt gebeugt, wobei die beiden ersteren im mündlichen Sprachgebrauch am häufigsten sind. Die Zukunftsform wird mit ‚kommer att’ + Infinitiv gebildet. Einen Konjunktiv gibt es nicht mehr, er ist in der Geschichte der sprachlichen Reformen abgeschafft worden. Das Beste ist jedoch: Es gibt, noch regelmäßiger als im Englischen, nur eine gebeugte Form, für alle Personen!

Der Genus der Substantive unterteilt sich in zwei sächliche Formen, die Unterscheidung zwischen männlich und weiblich existiert nicht. Die beiden Formen sind das Utrum (mit dem Artikel ‚en’) und das Neutrum (mit dem Artikel ‚ett’), weil sich das aber keiner merkt, nennen wir die Formen im Allgemeinen en-Wörter und ett-Wörter. In der unbestimmten Form steht der Artikel vor dem Substantiv, in der bestimmten Form wird er als Suffix angehängt.