Arbeiten in Skandinavien

Jobba i Sverige

Bevor es an die Arbeitssuche geht, hier ein paar grundsätzliche Daten zur wirtschaftlichen Lage Schwedens.

Die Arbeitslosenrate in Schweden ist nach einer Krise in den 90ern wieder recht niedrig. Zuletzt lag sie bei 5,3% und mit einem Zwei-Jahres-Plan will die Regierung 55.000 neue Arbeitsplätze schaffen. Aber vor allem in ländlichen Gebieten steigt die Arbeitslosenzahl, da hier der bisherige Top-Arbeitgeber, die Forstwirtschaft, durch Technisierung Hunderte von Arbeitsplätze sparen kann. Die Folge ist, neben der hohen Arbeitslosenzahl, die Abwanderung in Städte.
Holzstapel bereit zum Flößen Nach wie vor tragen aber Holz- und Papierwirtschaft mit 13%, dem gleichen Prozentsatz wie der Fahrzeugbau, zur industriellen Wertschöpfung bei. Weitere 22% werden von der Maschinenbau- und Elektroindustrie gestellt.

Gesucht werden in Schweden permanent Handwerksberufe und Ärzte jeglicher Art. Für alle in Deutschland ausgebildeten Maler, Maurer, Lackierer, Kfz-Mechaniker, Hebammen, Zahnärzte, Informatiker und Bäcker ist es in Schweden auf jeden Fall einfacher eine Anstellung zu finden, als in Deutschland. Ist die Probezeit, die meistens 12 Monate dauert, erst einmal vorbei, ist eine Kündigung relativ schwer. Vor allem im Norden Schwedens ist es jedoch schwierig überhaupt etwas zu finden.

In Schweden ist es für junge Mütter üblich, weiterhin berufstätig zu sein, da es ein großes Angebot an flexiblen Arbeitszeiten oder Teilzeitjobs, sowie ein gutausgebautes Netz an Kinderbetreuungseinrichtungen gibt.